Du saßt vor dem Teller mit Couscous, dessen Konsistenz an Kunststoffgranulat erinnerte, verkochtem Gemüse und einem Steak, welches frisch aus der Kantinenmülltonne wieder auf deinen Teller wanderte.
Couscous und die vielfarbige Gemüsepampe reichten mir aus, den Appetit zu verderben.
An die Papptrennwand zwischen dem Essbereich und der Warteschlange gelehnt, Blick geradeaus, saßt du, deine in Schichten von Mullbinden gehüllte rechte Hand die Gabel im Uhrzeigersinn durch den Brei schiebend.
“Was ist mit deiner Hand?”
Sieben leere Plätze am Tisch für acht und du hattest nicht erwartet, dass sich ein Mensch setzt.
“Warte kurz.” Ich legte das von der Passage des Exerzierplatzes staubüberlagerte Barett ab, zum Salatbüffett springend. Ritualisiert arrangierte ich das halbe Dutzend an Blattvariationen zu meiner Augenfreude, den Plastikbecher verwässerter Apfelschorle anderenhands balancierend.
“Was ist nun mit deiner Hand?”
“Aufgeschlagen.”
“Wie das?”, ein veröltes Salatblatt in den Schlund zwischen die Zahnreihen zutschend.
“An meinem Spind.”
“Weshalb?”, warf ich genuin überrascht ein.
Der ruhige Blick verwarf sich in durch das Antlitz preschenden Regungen.
“Mein Kompaniechef hasst mich.”