Milkhiker

چون ابر به نوروز رخ لاله بشست // برخیز و به جام باده کن عزم درست // کین سبزه که امروز تماشاگه توست// فردا همه از خاک تو برخواهد رست
عمر خیام‎

Als der neue Morgen anbricht schiebt sich der Leichenzug an zu vielen berauschten Schaulustigen vorbei durch den in die Ausläufer der Ardennen eingebetteten Weiler. Vier junge Hände, die Mittelfinger gekappt, vier Humanen zugehörig fixieren die Ausläufer der Bahre aus Weidenholz und Spezi-Tex auf ihren platten, dürren Schultern. Schritt für Schritt, durch Spaliere von Händen, welche, die glasigen Augen in salzigem Liquid ertrinkend, nach den geschnitzten Piktogrammen tasten, nach Ikone der verloren geglaubten Fabelwesen, Klatsassans Eskorte in den Trab zwingend.
Dem Geruch brennenden Plastiks durch die Rue de Palais schleichend folgend; die Hors-Chateau entlang, vorbei an den zahllosen stoischen Gestalten, gestaffelt auf den verbliebenen 384 Stufen der Montagne de Bueren, via Rue Saint-Barthélemy zur Collégiale Saint-Barthélemy, der hallende Rhythmus ihrer wunden Füße auf dem durch Jahrhunderte abgetragenen Pflaster ihr Kommen ankündigend.
Sie sind die letzten lebendig verbliebenen Gefangenen des von der flämischen Küstenwache aufgebrachten T-AKE, Tagesmärsche entfernt, aus ihrem Element wie Irrawaddydelphine in der Maas.
Klatsassans Heimat. Sie richten ihn auf, die Mullbinden welche seine Reste einhüllen, zusammenhalten, lautlos kollaborativ schulternd, den Flammen entgegen.
Asa.. Nisi.. Masa..

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