Kaiser Friedrich

Hand in Hand standen sie am Rande des Weihers, die letzten Tropfen Blut von ihren Handflächen nieselnd. Der Weiher war von einer Haut überzogen. Abgezogen, enthaart, gewaschen, vernäht. Dermaler Flickenteppich. Die hölzerne Wäscheruffel, vereinzelte Hautfetzen daran festklebend, lag noch zu ihren in Laufsandalen steckenden Füßen.
“Schön, dass uns derart bereitwillig geholfen wurde.”
“Ja. Ohne die mannigfache Mithilfe unserer Mitmenschen wäre dies Werk nicht möglich gewesen.”
“Ich denke, sie wären stolz auf uns.”
“Egészségedre!”

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